Die Künstlerin

Es war einmal eine Künstlerin, die gerade eine harte Zeit in ihrem Leben durchmachen musste.

An einem kühlen Herbsttag, saß sie auf ihrem Balkon und starte in den Himmel.

Die Gedanken zerfrassen sie: Wie soll es weiter gehen, was soll ich nur tun, die Situation ist so ausweglos!

Plötzlich hörte sie ein leises Zwitschern, von einem kleinen Baum, neben ihrem Balkon.

Sie betrachtet die einzelnen Zweige etwas genauer und entdeckte dort einen kleinen bunten Vogel der lauthals vor sich herträllerte.

Doch wo kam er her und Das zu dieser Jahreszeit, er musste jemandem entflogen sein.

Die Künstlerin fasste den Entschluss diesen kleinen Vogel zu fangen und ihm zu helfen.

Sie ging die Treppen herunter und schlich langsam in den Hof.

Doch dann kam ihr wieder der Gedanke: Die Situation ist so ausweglos, wie soll ich diesen kleinen Kerl bloß erreichen,da komm ich niemals ran!

Der kurze Moment ihres inneren Monologs wurde schnell getrügt von den Lauten Schreien der Krähen, die mit großer Geschwindigkeit auf den kleinen Vogel einfielen.

Sie ziehten und zehrten an ihm und die Künstlerin wurde immer verzweifelter und wollte schon fast aufgeben, als einer der Krähen ihn plötzlich im Schnabel hatte und über das Haus davon trug.

In Windeseile rannte sie durch den Hauseingang rüber auf  die andere Straßenseite.

Doch er war nicht mehr zu sehen. Traurig wollte sie ich abwenden, als der kleine Vogel ihr plötzlich vor die Füße viel.

Der völlig verstörte Flattermann blickte sie ängstlich an. Sie überlegte nicht lange und grief nach ihm, bevor die Krähe im Sturzflug ihn zum zweiten Mal erwischen würde.

 

In der Wohnung angekommen, kramte sie einen alten Käfig hervor. Sie setzten den armen Vogel langsam herein und lies in eine Weile in ruhe.

In den folgenden Tagen, kam er langsam wieder zu kräften zwittcherte fleißig und began wieder ein bisschen Vogelfutter zu verputzen, was sie extra für ihn besorgt hatte.

Die Künstlerin bekam eine Idee, sie fotografierte den kleinen, bunten Vogel und veteilte Flugblätter an jeder Straßenecke der Stadt.

Einige Zeit verging, doch niemand meldete sich.

Die Künstlerin gab die Hoffnung auf und dachte sich: der arme Kerl, die Situation ist so ausweglos, vielleicht wird er nie mehr zu seinem Besitzer zurückfinden!

 

Zwei Tage später, überkam sie das Verlangen, nach einem leckeren Falafel.Sie suchte ein türkisches Restaurante auf und bestellte.

Als sie den netten Mann hinter der Tecke sah, fiel ihr plötzlich wieder ihr kleiner Freund ein, der geduldig auf sie wartete.

Sie kramte eines der Flugblätter aus ihrer tasche und fragte ihn ob er vielleicht diesen Vogel kennen könnte.

Der nette Mann antwortete erstaunt: Das ist meiner, der ist mir vor einigen Tagen entwischt und ich habe die Hoffnung fast aufgegeben!

 

 

 

Der Junge aus Peru

 

Es war einmal einmal ein junges Mädchen aus Deutschland, die beschloss eine Reise nach Peru zu machen.

Sie wollte etwas Nützliches tun,Menschen helfen und zu sich selbst finden.

 

Eines Tages begegnete sie einer Gruppe von Menschen, die alle ein Ziel hatten. Sie wollten den Machupichu besteigen.

Während der Tour setzten sie sich Abends gemeinsam an ein Lagerfeuer und redeten über ihre Gründe:

Der Erste sprach davon, dass er seinen Lebenslauf etwas aufpeppen wolle, weil es in den Unternehmen gern gesehen werde, wenn man in der Zwischenzeit etwas Gemeinnütziges getan hätte.

Der Zweite wollte das Abenteuer genießen. Er hatte gerade seinen Job gekündigt und entschied sich für eine Weltreise.

Der Nächste entschied sich für dieses Land, weil er sich für die Kultur interessierte und eine spirtuelle Erfahrung anstrebte.

So wurden die Geschichten ausgetauscht. Eine nach der anderen.

Bis der letzte an der Reihe war. Doch er schwieg und lächelte.

Das junge Mädchen wunderte sich und dachte sich was das wohl für ein komischer Kauz sei der da so schweigend in der Ecke saß. Der hält sich wahrscheinlich für etwas Besseres.

Am nächsten Tag brachen sie auf. Der Weg war lang und hart. Die Stufen hinauf waren immer schwerer zu meistern. Nach einer Stunde war die ganze Gruppe endlich auf dem Berg angekommen.

 

Der Junge Mann, der den Tag zuvor noch lächelnd in der Ecke saß, wühlte plötzlich in seiner Tasche umher.

Sie fragte in was er suche, sie haben es doch geschafft. Er könne den Ausblick jetzt genießen.

Doch dann hielt er eine Urne in der Hand.

Es war die Urne seiner verstorbenen Mutter. Diese hatte sich immer gewünscht auf den Machupichu zu steigen und schwärmte ihren Söhnen immer davon vor.

Doch dann erkrankte sie und verstarb.

Am Grab seiner Mutter, versprach er ihr, diesen Wunsch auch nach ihren Tod zu möglich zu machen.

Er öffnete die Urne und verstreute ihre Asche in den Himmel über dem Machupichu.

Dann legte er sie zurück in seine Tasche und sah das Junge Mädchen mit tränenerfüllten Augen an.

"Weißt du" sagte er "es ist schön Erfolg zu habn, Reich zu sein und tolle Autos zu fahren. Doch das sind Dinge die werden vergehen und dich auf Dauer nicht Glücklich machen".

Doch wenn du es schaffst im Leben etwas zu tun, was Unmöglich erscheint oder du jemanden etwas Geben kannst, dann spürst du was es heißt zu Leben.

 


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